Der Brennofen TOP 190 im Werkstattalltag

Planung, Vorbereitung, Nachbearbeitung

Ein neuer Brennofen in einer Keramikwerkstatt ist am Anfang ein großes Ereignis. Man beschäftigt sich mit Details, vergleicht, lernt, testet.

Und dann kommt der Moment, in dem er einfach mitläuft – ruhig, verlässlich, ohne unerwarteten Ergebnissen. 

Genau diesen Moment empfinde ich nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als echtes Geschenk im Produktionsalltag.

Und genau darüber möchte ich in diesem Beitrag schreiben: über die Dinge, die ich im Alltag am TOP 190 von Nabertherm besonders schätze – in der Planung, in der Vorbereitung und nach dem Brand.

Planung – von der Planung bis zum fertigen Stück

Mein Tag beginnt oft ganz unspektakulär:

Morgens ein kurzer Blick aufs Handy, noch bevor ich richtig wach bin. Nicht wegen Nachrichten – sondern wegen dem Ofen.

Gerade an Tagen, an denen viel los ist oder Termine anstehen, ist das für mich ein echtes Geschenk.
Dank der App von Nabertherm sehe ich sofort, wo der Brand geradesteht und welche Temperatur der Ofen hat. Ist er schon im Abkühlen? Dann weiß ich: Ich kann mir Zeit lassen. Läuft er noch? Dann plane ich meinen Vormittag anders.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber im Alltag einen riesigen Unterschied.

Ich plane meine Arbeit heute bewusster, mit mehr Vorlauf – und habe dadurch am Ende sogar mehr Freiheit. Der Ofen gibt mir einen Rhythmus vor, an dem ich mich gut orientieren kann.

Vorbereitung – Ordnung, Überblick und Ruhe

Was ich am TOP 190 von Nabertherm besonders liebe:

Der große Durchmesser der Ofenplatten. Meine Teller haben richtig Platz, nichts muss riskant gequetscht werden – und genau das nimmt unglaublich viel Spannung aus der Vorbereitung. Gerade bei Serien ist das Gold wert.

Auch der Innenraum insgesamt gibt mir Luft zum Arbeiten. Ich sehe sofort, was ich tue, kann sauber setzen und behalte den Überblick. Und falls es im Studio mal nötig ist, kann ich den Ofen sogar vorsichtig verschieben – das gibt mir zusätzliche Flexibilität bei der Organisation.

Die Vorbereitung fühlt sich dadurch weniger hektisch an und viel bewusster.

Der Brand – wenn Technik Sicherheit gibt

Ein großer Pluspunkt im Alltag ist für mich die Steuerung. Sie ist logisch aufgebaut, schnell verstanden und macht genau das, was sie soll – ohne unnötigen Schnickschnack. Und wenn der Ofen einmal läuft, habe ich trotzdem alles im Blick, auch unterwegs über die App.

Was mir das gibt? Vertrauen.

Ich weiß, dass der Ofen stabil arbeitet, energieeffizient läuft und gleichmäßige Ergebnisse liefert. Genau das nimmt Spannung aus dem Brand. Ich bin entspannter, lasse den Prozess laufen und traue mich auch an größere Serien, neue Materialien oder komplexere Formen.

In diesen Stunden, in denen der Ofen arbeitet und ich selbst nichts mehr tun kann, wird mir immer wieder bewusst, wie viel bereits in jedem einzelnen Stück steckt. Stunden an der Scheibe oder am Arbeitstisch, lange Trocknungszeiten, viele Entscheidungen, kleine Korrekturen und manchmal auch Zweifel. Dazu kommt all das, was man nicht messen kann: Konzentration, Erfahrung, Leidenschaft – und oft die Energie, die man am Ende eines langen Tages trotzdem noch in ein letztes Detail legt.

Umso wichtiger ist es für mich, dass der Brand dann nicht zum Unsicherheitsfaktor wird. Der Ofen ist der letzte Schritt in einem langen Prozess. Wenn ich meine Stücke hineinlege, möchte ich wissen, dass alles, was ich bis dahin investiert habe, gut aufgehoben ist – und dass die Ergebnisse am Ende auch das widerspiegeln, was ich mir während der Arbeit vorgestellt habe.

Nachbearbeitung – wenn alles zusammenkommt

Das Öffnen des Ofens ist natürlich immer noch spannend.

Aber es fühlt sich heute anders an als früher.
Diese Klarheit nach dem Brand ist für mich heute einer der größten Werte im Werkstattalltag. Sie gibt mir Sicherheit, spart Energie – und lässt mich mit einem guten Gefühl in den nächsten Arbeitsschritt gehen.

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